Wichtiges Grundwissen
Die Hundesprache muss gelernt sein... Leider haben all zu viele Menschen, sogar Hundebesitzer, nur wenig Ahnung von der Sprache des Hundes. Leider gelten beim Hund die menschlichen Benehmungsregeln nicht.
Ein Hund kann nicht reden, logisch. Er kommuniziert ...
1. ... über seine Laute
- er knurrt, heult, bellt, winselt, ...
2. ... über seine Körperhaltung.
- die Ohren: aufrecht, am Kopf nach hinten angelegt, ...
- den Schwanz: wedelt, trägt ihn hoch, klemmt ihn zwischen die Beine..
- die Zähne: lächelt, beißt, fletcht, ..
- und die allgemeine Körperhaltung: aufrecht, gebückt, legt sich auf den
Rücken, geht rückwärts, geht zügig nach vorne...
Wir Menschen haben also die Aufgabe die Hundesprache zu lernen und nicht umgekehrt!!! Die Eltern haben die Pflicht ihren Kindern dieses richtige Handeln Hunden gegenüber zu vermitteln. So wären viele auf den Hund bezogenen Unfälle mit Kindern zu vermeiden. Kinder müssen lernen den Hund zu respektieren und auf dessen Signale respektvoll zu reagieren!!! (egal ob eigener Hund oder fremdes Tier).
Hier die wichtigsten Verhaltensregeln für uns Menschen:
- schaue niemals einem fremden Hund gerade in die Augen: Hunde schauen sich gerade in die Augen, wenn sie sich gegenseitig auffordern: zum Kampf, zum Spiel,... nicht jeder Hund verträgt diesen geraden Blick von fremden Personen. Auch wenn dies für uns Menschen als normal erscheint, so gilt das nicht für den Hund.
- Streichle niemals einen Hund, ohne ihn vorher um Erlaubnis zu fragen...:
dies ist gerade auf Kinder bezogen, die nur allzu gerne auf fremde Hunde zulaufen, um sie
zu streicheln, oder sogar noch schlimmer: im Vorbeigehen einfach schnell mal den Hund
berühren.
Würden sie als Mensch sich darüber erfreuen, wenn irgend jemand sie einfach am
Rücken oder Kopf anfassen würde? Ich glaube kaum...
Eltern sollten dieses Handeln ihren Kindern verbieten, was leider nur selten der Fall ist.
Das richtige Handeln wäre hier:
Zuerst das Herrchen um Erlaubnis zu fragen, der kennt seinen Hund. Aber das ist noch
nicht ausreichend. Auch der Hund sollte um Erlaubnis gefragt werden, indem man sich bei
einem kleinen Hund in die Hocke sitzt und ihm die Hand vor die Schnauze hält, um ihn zu
begrüßen. Erst dann, wenn der Hund positiv darauf reagiert, ist die Erlaubnis gegeben, den
Hund auch zu streicheln.
- Achte auf seine Körperhaltung:
Ein Hund der rückwärts geht, sollte man in Ruhe lassen. Er ist verunsichert und könnte bei
weiterem Bedrängen zuschnappen: nicht aus Bosheit, sondern aus Furcht vor der
gegebenen Situation. Man muss dies respektieren!!!
Kommt der Hund schwanzwedelnd und freudig auf einen zu, ist alles in Ordnung und er darf
ausgiebig gestreichelt werden. Und trotzdem muss man auch weiterhin auf seine
Körpersprache achten!!!
- Fortsetzung folgt...
Wie muss ich mich denn jetzt Hunden gegenüber verhalten?
Tolle kindgerechte Broschüre vom IEMT
hundebroschuere.pdf
Adobe Acrobat Dokument [1.1 MB]
Shetland Sheepdog - Zucht "of Magical Seasons" (FCI)

