Meine Shelties sind keine Schnäppchen, die sie sich als Sonderangebot eben so mal zulegen können...
2009, Djane of the Golden FirDoch seien Sie sich bewusst, dass Sie einen Welpen bekommen, der einen optimalen Start in sein neues Leben mitbekommt, da seine Züchterin weder Zeit, Liebe, noch Kosten gescheut hat, um die Kleinen heranwachsen zu lassen.
Bedenken Sie immer: wenn jemand bei der Anschaffung eines Hundebabies nur auf den Kaufpreis achtet, der unterstützt, wenn auch unbewusst, die Massenzüchterei, wo die Welpen quasi verwahrlost aufwachsen, und der unterstützt schlussfolgernd daraus, auf lange Sicht, das Elend der Hunde.
Ein Rassehund hat seinen Preis, wobei jeder Wurf mit hohen Ausgaben verbunden ist. Wenn man sämtliche Kosten berücksichtigt, angefangen von:
- die jährliche Hundesteuer
- die Mitgliedshaft im Zuchtverband (FCI und Club für britische Hütehunde)
- den Erbkrankheitsuntersuchungen,
- den Auswertungen der Zuchttauglichkeitsbescheinigung der Mutter,
- der Bestimmungsuntersuchung des genauen Tages der Empfängnis,
- der Fahrt zum sorgfältig ausgesuchten Rüden (im Ausland),
- dessen Decktaxe, die mehrere hundert Euro kostet
- den Vorsorgeuntersuchungen,
- dem Ultraschall,
- der Vorbereitung der Hündin vor der Geburt,
- der Ausstattung für die Welpen (Wurfkiste, Auslaufumzäunung, Spielzeug, Futter, Hundedecken, Tücher, Korb, Tunnel, Laufsteg, PVC, .... die viele Wäsche die ansteht....., gegebenfalls Medikament, Homöopathie....)
- der Untersuchung der Welpen,
- den Entwurmungen,
- des Chips ,
- der Grundimmunisierung der Welpen ( in der 7. Woche ),
- der Ausstellung eines EU-Impfpasses,
- der Wurfabnahme durch den Zuchtwart,
- der Eintragung ins Zuchtbuchamt,
- der Ausstellung der Ahnenpässe….
- den Ausgaben für Gerätebau, Wurfkiste, Spielzeug, ... und allen Urensilien
- den unerwarteten Tierarzkosten bei geringsten Problemen
- usw.
und dann noch das Wissen, dass ein Sheltie im Durchschnitt nur etwa 3,5 Welpen gebärt, wobei durch den Welpenverkauf meine eigenen Ausgaben und Unkosten zum Wohle der Welpen, wenn überhaupt, nur kaum gedeckt werden.
Doch ich will durch Hundezucht auch nicht mein Geld verdienen, dafür gehe ich ja arbeiten. Vielmehr ist es ein Hobby und gleichzeitig ein wunderschönes, wenn auch sehr anstrengendes, oft mit Angst und Sorgen verbundenens Erlebnis. Zu sehen, wie kleine Lebewesen das Licht der Welt erblicken und sich nach allen Bemühungen prächtig entwickeln, das kann nichts auf der Welt so einfach ersetzen.
Die einzige Voraussetzung, die ich an Sie und an mich selbst stelle, ist, dass ich weiß, dass der Welpe später von einer liebevollen Familie aufgenommen wird, die sich ein Leben lang rührend, in guten wie in schlechten Zeiten, um meinen Kleinen kümmert ;-)
Shetland Sheepdog - Zucht "of Magical Seasons" (FCI)

